Innovatives Nahwärmenetz für eine klimafreundliche Zukunft

Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern gelebte Verantwortung.

Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern gelebte Verantwortung.

Deshalb versorgen wir unseren Standort in Melle ab Frühjahr 2025 mit erneuerbarer Wärme aus Biomasse, Abwärme und moderner Wärmepumpentechnologie und stellen diese Energie zugleich benachbarten Betrieben zur Verfügung.

Die Entscheidung, ein eigenes Nahwärmenetz aufzubauen, fiel bereits 2022.

Als unsere alte Heizungsanlage ersetzt werden musste, war für uns klar: fossile Energieträger wie Öl oder Gas sind keine Option. Also dachten wir größer – und entwickelten ein Konzept, das weit über den eigenen Bedarf hinausgeht.

Biomasse aus eigenem Anbau

Ein Teil der benötigten Energie stammt von unserem eigenen Miscanthus-Feld in Melle-Buer. Das schnell wachsende Schilfgras liefert jährlich rund 15 Prozent unseres Wärmebedarfs. Ergänzt wird es durch naturbelassene Hackschnitzel aus regionaler Forstwirtschaft – kurze Wege, nachhaltige Wirkung.

Abwärme clever genutzt

Zwei Biomasse-Kessel mit insgesamt 650 kW Leistung werden Anfang 2025 in Betrieb genommen. Ergänzt werden sie durch Wärmepumpen (180 kW), die das Abwasser einer benachbarten Kläranlage nutzen. Große Pufferspeicher mit je 45.000 Litern sichern die konstante Wärmeversorgung.

Energieeffizienz mit Weitblick

Durch das neue Nahwärmenetz sparen wir jährlich rund 1,2 Millionen kWh Gas ein – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Energiewende. Die Gesamtinvestition von rund 1,3 Millionen Euro wird durch Fördermittel aus dem Bundesprogramm für effiziente Gebäude unterstützt.

Strom aus eigener Quelle

Auch bei der Stromversorgung denken wir nachhaltig: Eine Photovoltaikanlage mit rund 950 kWp Leistung produziert Energie für unsere Verwaltung und die firmeneigenen E-Fahrzeuge.